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Programm erster Tag


Eröffnungsvortrag:
Big Data – die Geheimdienst-Spähaffären und ihre Folgen

  • Wie haben die Aktivitäten der Geheimdienste und die Reaktionen der Politik unser Denken verändert?
  • Wie weit ist eine Totalüberwachung von Bürgern und Unternehmen datenschutzrechtlich zulässig? Wissen wir genug über die technischen Möglichkeiten hierzu?
  • Welche Rolle spielt noch das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung?

RAin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin der Justiz a.D.

Datensicherheit im Unternehmen nach der NSA-Spähaffäre: PRISM, Tempora & Co.

  • Reaktionsmöglichkeiten deutscher Unternehmen auf die NSA-Spähaffäre
  • Was können/müssen deutsche Unternehmen tun, um Datensicherheit zu gewährleisten?
  • Verschlüsselung und Auswahl von Dienstleistern (Schengen-Netz)
  • Grenzen der Cloud-Nutzung
  • Was erwarten die Aufsichtsbehörden von den Unternehmen?

Edgar Wagner, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland Pfalz

Datenschutzprüfungen bei mobilen Anwendungen

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und technisch-organisatorische Maßnahmen nach BDSG und TMG
  • Statische und dynamische Prüfverfahren beim App-Labor des BayLDA
  • Wie kann „Privacy by Design“ bei der App-Entwicklung realisiert werden?
  • Konkrete Empfehlungen für App-Entwickler und App-Anbieter

Dipl.-Inform. (Univ.) Andreas Sachs, Referat 6 IT-Sicherheit und technischer Datenschutz, Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Ansbach

Mobile Device Management als Gestaltungsmittel im Beschäftigtendatenschutz

  • Datenschutzprobleme im Umgang mit mobilen Geräten in Unternehmen
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen und Notwendigkeiten beim Einsatz von Mobile Devices
  • Nutzung technischer Möglichkeiten, um datenschutz- und arbeitsrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden
  • Gestaltungsnotwendigkeiten und Gestaltungsspielräume aus rechtlicher Sicht

Prof. Dr. Peter Wedde, Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft, Fachhochschule Frankfurt am Main

Datenschutzpannen: Anzeigenpflicht bei den Aufsichtsbehörden

  • Klärung der Anzeigenpflicht nach § 42a
  • Kategorisierung der meldepflichtigen Datenpannen
  • Rechtsfolgen bei unterlassener Meldung
  • „Mitwirkungspflicht“ der Aufsichtsbehörden bei Schadensbegrenzung
  • Veröffentlichung von Datenpannen und deren möglicher Relevanz auf die Bereitschaft der Unternehmen, Datenpannen zu melden

Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht

Auftragsdatenverarbeitung: Wie prüfe ich meine Auftragnehmer?

  • Umgang mit Zertifikaten/Testaten des Auftragnehmers: Ist eine Vor-Ort-Kontrolle zwingend erforderlich?
  • Nutzung von eigenen Prüfberichten des Auftragnehmers
  • Auskunft des betrieblichen Datenschutzbeauftragten/der Revision des Auftragnehmers
  • Wie wird das Ergebnis zu geprüften Datensicherheitsmaßnahmen dokumentiert?
  • Verwendung von Referenzen

Dr. Philipp Kramer, Rechtsanwalt, 1. Vorsitzender der Hamburger Datenschutzgesellschaft e.V.

 

Programm zweiter Tag

Intensiv-Seminare dritter Tag

NOCH FRAGEN?

Ihre Ansprechpartnerin
Britta Johannsen
Kongressmanagerin
Tel.: 0611/236 00-32
Fax: 0611/236 00-73

E-Mail: info@datenschutztage.de

Teilnahmegebühr:
Nur Kongress (1+2 Tag):
€ 1.095,- zzgl. MwSt.

Kongress inkl. eines Intensiv-Seminars: € 1.595,- zzgl. MwSt.

Nur ein Intensiv-Seminar (3. Tag):
€ 695,- zzgl. MwSt.

Preisnachlass: 15% ab dem dritten Teilnehmer